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Dekanat Wadgassen erhält neuen Zuschnitt

Fünf Pfarreiengemeinschaften werden zusammengeschlossen

Im Zuge der Reform 2020 des Bistums Trier wird das Dekanat Wadgassen ab 1. September in fünf Pfarreiengemeinschaften gegliedert. Das Dekanat ist zwar eines der kleineren im Bistum, dafür aber von ungewöhnlichem Zuschnitt.

Von SZ-Redakteur Johannes Werres

Wadgassen. Das katholische Dekanat Wadgassen umfasst mit Ausnahme von Saarlouis die gesamte linke, also westliche, Saarseite des Kreises Saarlouis. Es ist ein Dekanat voller Kontraste: mit der industriell geprägten Gemeinde Wadgassen (rund 14 600 Katholiken), den sehr ländlichen Gemeinden Wallerfangen (7700) und Rehlingen-Siersburg (knapp 7000) sowie Überherrn (rund 9500 Katholiken). Je eine Kommune bildet dabei eine Pfarreiengemeinschaft. Ausnahme ist Rehlingen-Siersburg, das in zwei solcher Pfarreiengemeinschaften gegliedert wird. Zu Rehlingen, das ist ebenfalls neu, wird Biringen kommen. In Rehlingen-Siersburg, sagt Dechant Volker Teklik, habe das Bistum die Wünsche der Katholiken entgegen den ursprünglichen Plänen umgesetzt. Das Dekanat ist lang gestreckt, aber, so Dekanatsreferent Joachim Kreuter, die Orte seien rasch erreichbar. "Meine längste Dienstfahrt ist 24 Kilometer." Unter den kirchlichen Einrichtungen im Dekanat sind 14 Kitas, davon sechs in Trägerschaft der Kita GmbH, acht in Trägerschaft der Gemeinden, sowie das Haus Sonnental in Wallerfangen.

21 einzelne Gemeinden hatte das Dekanat einst, zurzeit sind es noch neun. Darunter ist auch die Gemeinde St. Oranna, zu der Felsberg, Altforweiler und Berus fusionierten.

Jede Pfarreiengemeinschaft wird einen Pfarrer haben und mindestens einen Gemeindereferenten oder eine Gemeindereferentin. Im Stellenplan sind für Überherrn und Wadgassen je ein weiterer Gemeindereferent vorgesehen. Wadgassen und Wallerfangen bekommen jeweils einen Kooperator, also einen zugeordneten Geistlichen. Hinzu kommen in jeder Pfarreiengemeinschaft Diakone mit Zivilberuf. Der Dekanatsebene zugeordnet sind der Dekanatsreferent, ein Pastoralreferent und eine halbe Kooperator-Stelle.

13 Pfarrer haben derzeit ihre Wohnsitze im Dekanat, Ruhestandsgeistliche eingeschlossen. Wo nach der Reform zwei Pfarrer der nun zusammengeschlossenen Pfarreien im Amt sind, wird innerhalb von drei Jahren geregelt, ob einer Kooperator wird oder sich versetzen lässt.

(Beitrag SZ vom 28.04.2011)

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. April 2011 um 19:04 Uhr  

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